Derbysieg gegen den SVO bringt die ersten Punkte

Bild: Pure Freude nach dem Sieg über den SVO Germaringen 2. Neugablonz hat den ersten Saisonsieg in der Tasche. © Stefan Günter
Der BSK Olympia Neugablonz hat sich mit einem überzeugenden Auftritt den ersten Sieg in der laufenden Saison der Kreisliga Allgäu Süd erkämpft. Die Schmuckstädter gewannen vor 200 Zuschauern im Waldstadion das Lokalderby gegen den SVO Germaringen 2 mit 4:1.
Nach den Niederlagen gegen die SG Untrasried-Haldenwang (0:2) und den TSV Obergünzburg (1:4) schwor Cheftrainer Dennis Starowoit seine Mannschaft optimal auf den Aufsteiger ein. „Hier regieren wir und kein anderes Team“, sagte er noch vor dem Anpfiff. Roman Keil brachte den BSK per Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Die Gäste konnten im ersten Durchgang das zwischenzeitliche 1:1 erzielen.
Nach der Pause spielte wieder nur Neugablonz. Zu einem wichtigen Moment gelang dem BSK durch Valentin Terec das 2:1, ehe Kamil König und Denis Hoxhaj in Unterzahl noch die Treffer drei und vier erzielten. Zuvor schickte der Unparteiische Sadik Sotanaj nach einem wiederholten Foulspiel mit Gelb-Rot vom Platz (69.).
„Wir haben diesmal eine gute Laufarbeit in der Offensive gezeigt. Das war im Kollektiv eine starke Leistung. Dieser Sieg gibt uns die nötige Energie. Denn wir sind immer noch in der Bringschuld. Wir müssen weiterhin arbeiten“, zeigt sich Coach Starowoit sehr stolz nach dem Derbysieg über den SVO. Für Co-Trainer Eugen Erhart schmeckt der Erfolg gegen Germaringen richtig süß: „Kompliment, Männer! Von der ersten bis zur letzten Minute hat jeder alles in die Waagschale geworfen. Das gibt uns den so wichtigen Antrieb für die kommenden Aufgaben.“ Und selbst Denis Korneev, der die Kapitänsbinde gegen den SVO trug, strahlte nach dem Schlusspfiff über das gesamte Gesicht. „Solche Siege machen Spaß. Wir machen weiter.“
BSK-Vorstandsmitglied Thomas Glüder fiel besonders auf, „dass die Mannschaft konzentriert in der Abwehr stand. Wir haben in der Offensive Spieler, die auch aus dem Nichts ein Tor erzielen können. Diese Kombination ist wichtig“, betont er in seiner Bilanz vor der Mannschaft. „Treten wir immer so auf, dann sind wir schwer zu schlagen.“
Stefan Günter, 23.8.2026
