Verschenkte Punkte bei Niederlage in Kottern

Bild: Enis Özdemir (links) und seine Teamkollegen schafften es nicht, die 1:0-Führung auszubauen. Einige Großchancen wurden nicht genutzt, am Ende fuhr der BSK mit leeren Händen nach Hause. © Stefan Günter
Der BSK Olympia Neugablonz bleibt in dieser Saison auswärts noch ohne ein Erfolgserlebnis. Auch im dritten Match in der Fremde reichte es nicht zu einem Sieg. Nach den Niederlagen gegen die SG Untrasried-Haldenwang (0:2) und den TSV Obergünzburg (1:4) setzte es nun eine bittere 1:3-Pleite gegen das U23-Team des TSV Kottern.
„Knackpunkt der Partie war leider das bittere verletzungsbedingte Aus von Eraldo Stafa im ersten Durchgang“, sagt Zweiter Vorstand Stefan Günter. Zu diesem Zeitpunkt führte der BSK nicht unverdient durch ein Tor von Sadik Sotanaj mit 1:0 (15.). Weil Stafa im Zweikampf den Ellenbogen eines gegnerischen Spielers unterhalb des Auges abbekam, musste er aufgrund eines langen Cuts ausgewechselt werden. In der Folge stellte Neugablonz in der Abwehr um. Doch bedauerlicherweise schaffte das von Kapitän Denis Korneev angeführte Team es nicht, das 2:0 zu erzielen.
Den besseren Start nach der Pause erwischte der Gastgeber, der in der 49. Minute den Ausgleich markierte. Mit dem Platzverweis eines Kottener Spielers in der 60. Minute sollte eigentlich alles den Schmuckstädtern in die Karten spielen. Doch zwei wieder einmal hergeschenkte Elfmeter brachten dem Team aus dem Kemptener Stadtteil Sankt Mang den ersten Heimsieg in der laufenden Saison. Sichtlich angefressen war Cheftrainer Dennis Starowoit nach dem Schlusspfiff. „Wir waren in Überzahl und schaffen es nicht, unsere Großchancen zu verwandeln. Wenn du die Tore nicht machst, kannst du auch kein Spiel gewinnen. Zudem haben wir auch nicht intelligent verteidigt.“ Co-Trainer Eugen Erhart hob in seiner Analyse nur die erste Halbzeit hervor, die aus seiner Sicht „top“ war.
„Wir wussten, dass es im August nicht leicht werden würde. Drei Punkte aus vier Spielen sollten und dürfen allerdings auch nicht unser Anspruch sein. Derzeit hängen wir unten im Tabellenkeller drin“, betont Stefan Günter. Die künftigen Aufgaben werden nicht einfacher. Am kommenden Samstag ist der TSV Buching-Trauchgau im Waldstadion zu Gast, eine Woche später geht es zum Bezirksliga-Absteiger TV Weitnau, ehe dann wieder ein Heimspiel gegen den TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg auf dem Programm steht.
Stefan Günter, 30.8.2026
